1. Technische Schwierigkeiten

    Eigentlich sollte es jetzt ja dann auch mal losgehen mit den Sachen über die ich bloggen will. Dem steht aber noch eine grundsätzliche Hürde im Weg: Wie, also technisch gesehen, werde ich bloggen? An anderer Stelle fand ich solche “Off-Topic” Schlenker oftmals interessant, so lange sie noch einen direkten Bezug zu dem Blog hatten in dem sie stattfanden. Deswegen werde ich das hier auch machen. Technische Belange diesen meinen Blog betreffend werden hier also gelegentlich angesprochen.

    Bei der Entstehung eines solchen Projekts stellen sich also die Fragen: Auf welcher Plattform wird man Bloggen? Und wie kriegt man seine Inhalte dort möglichst elegant hin?

    Möglichkeiten Blogs zu hosten oder hosten zu lassen gibt es viele. Von alles selbst gemacht bis alles machen lassen, ist das ganze Spektrum vielfältig abgedeckt. Jede mögliche Variante hat individuelle Vor- und Nachteile. Um das ganze unkompliziert und vor allem ohne Wartungsaufwand und den potentiell daraus entstehenden Problemen (wie es z.B. bei Wordpress gelegentlich nach updates inkompatibilitäten bei plugins gibt) zu realisieren, habe ich mich für tumblr entschieden. Das ist einfach zu handhaben, läßt sich für meinen Anspruch gut genug individuell gestalten und ist z.Zt. kostenlos. Natürlich kann man nicht vorhersehen was sich bei dieser Platform in Zukunft noch ändern wird (technisch, Kosten, Werbung etc.) aber ich blogge nicht für die Ewigkeit und aktuell bekomme ich dort was ich brauche.

    Und wie bekomme ich meine Inhalte dort möglichst elegant hin? Mobil mit der offiziellen tumblr App? Vom Laptop mit dem Browser? Dann läuft man gefahr das bei einem Absturz der eben noch eingegebene Text verschwunden ist. Alles voher in einem Texteditor zu verfassen und dann in die App bzw. den Browser zu kopieren wäre schon eine passable Möglichkeit. Aber ich hätte es gerne noch etwas eleganter. Auf der suche nach weiteren Möglichkeiten bin ich auf eine einfache Textverarbeitung gestoßen die mir zumindest verspricht was ich suche: auf Tablet/Handy oder Laptop schreiben und aus der App heraus direkt hier veröffentlichen. Außerdem permanente automatische sicherung des Geschriebenen - auf dem Gerät und in der Cloud. Und, wenn ich das will, synchronisation der Texte zwischen den Geräten. Der Haken: das ganze ist Apple only, verhältnismäßig teuer und den Beweis das es wirklich so funktioniert wie ich mir das vorstelle noch schuldig. Die rede ist von Byword, ein Texteditor bei dem man Texte in Markdown formatiert. Also ein Markdown-Editor. Was das wiederum genau ist kann man woanders nachlesen. Grundsätzlich geht es dabei darum Texte durch wenige Formatierungsmöglichkeiten einfach Strukturiert verfassen und wiedergeben zu zu können. Die App an sich kostet 4,49€, plus einem In-App-Kauf der Blog upload Funktion für weitere 4,49€. Wenn man das auf seinem Laptop oder stationären Mac benutzen möchte werden 8,99€ plus 4,49€ für das bloggen verlangt. Also gemessen an dem was ähnliche Apps kosten relativ teuer. Wenn aber nur diese bieten kann was ich wirklich brauche, ist es mir den Preis wert. Das Problem dabei, ich kann erst nach dem Kauf wirklich rausfinden ob Byword sein versprechen einlöst. Frei nach der Floskel der Versuch ist es mir wert probiere ich aber das ganze Paket auf dem iPad aus. Mehr zu den Erfahrungen damit und ein kurzes Fazit gibt es später.

    Mit besten Grüßen, ALFADOG

     

  2. Einfach Loslegen

    "Ich wollte auch einfach mal so ein bisschen Musik machen. Nichts besonderes - nur ein paar Instrumentalspuren, elektronisch halt.“

    Worte die (mindestens) ein Leben verändern können. Zumindest wenn man es ernst meint und nicht aufgibt. Denn es stellt sich doch recht schnell heraus, dass es nicht so einfach ist, wenn man im direkten Vergleich mit seinen Ergebnissen zufrieden sein will. Angestachelt von der liebe zur Musik die man hört, dem eigenen Ehrgeiz und der vermeintlich niedrigen finanziellen Einstiegsschwelle, werden schon viele diese Erfahrung gemacht haben. Mit kostenlosen Programmen wie GarageBand oder preiswerten Einstiegsversionen von Steinberg Cubase, Ableton Live oder Presonus Studio One (um nur einige zu nennen) sind ja schnell die ersten Gehversuche gemacht. Wenn man jedoch ohne jegliche Vorkenntnisse loslegt, erfolgt in der Regel, kurz nach der ersten Euphorie über das selbst kreierte, auch schnell niederschlagende Ernüchterung. Ist doch alles irgendwie umständlich und kompliziert. Und warum hört sich das so blass und eindimensional an? An dem Punkt kann das ganze dann auch schon gelaufen sein. Oder es ist der Startschuss für eine Entwicklung. Einen Lernprozess, der einen irgendwann dazu befähigt, das musikalisch umzusetzen was man sich tatsächlich vorgestellt hat.
    Was ich hier in diesem Blog schreiben werde, ist für Leute die letzterem eine Chance geben wollen. Es ist aber auch für Leute die das schon getan haben und auf dem Weg noch mehr Input mitnehmen wollen. Aus der Sicht eines doch eher durchschnittlichen Anwenders, ohne fachspezifische Vorbildung oder gar Ausbildung. Und mit dem Anspruch möglichst preiswert ans Ziel zu kommen.

    Mit besten Grüßen, ALFADOG

     

  3. Struktur?

    Bei den grundlegenden Überlegungen zu diesem Blog kam vor allem die Frage auf: wie kann ich die Inhalte strukturiert und somit findbar zugänglich machen? Oder muss ich das überhaupt?
    Nein muss ich nicht, denn dies ist weder ein Buch noch ein Tutorial. Sondern blogging in seiner strukturell simpelsten Form. Nichtmal Schlagworte oder Tags wird es geben. Unter anderem um mir die Arbeit an dem Blog zu erleichtern. Denn das eigentliche bloggen ist nur ein Nebenprodukt. Und es erfordert sehr viel Übersicht über ein längerfristiges Projekt wie einen Blog um es sinnvoll Kategorisieren und Verschlagworten zu können. So bleibe ich thematisch beweglicher und der Zufall kann dem geneigten Nutzer in die Hände spielen: von irgendwoher hier etwas bestimmtes finden - oder von hier aus irgendetwas finden.

    Mit besten Grüßen, ALFADOG

     

  4. Hola, Hello, Hallo!

    So, Neustart für diesen Blog. In neuem Design mit fokusierung auf das Wesentliche: die Musik von ALFADOG und wie sie gemacht wird. Und was das eine mit dem anderen zu tun hat.

    Mit besten Grüßen, ALFADOG